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April:

29.4.: Die Baustelle nimmt kein Ende

Wir sind ja nun nicht mit besonders viel Freizeit gesegnet.

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So kommen wir nur sporadisch zum Arbeiten am Boot und sind nicht so schnell wie erhofft. Nachdem der neue Cockpit-Strahler in LED-Technik installiert ist, wird das nächste Projekt in Angriff genommen. Der Strahler mußte getauscht werden, da der Sockel durch Korrosion mächtig gelitten hat und den Scheinwerferkopf abgeworfen hat. Wir haben hierzu einige Bilder angehängt.

Jetzt geht es ans Abwasser-System. Das wurde wohl auch schon seit längerer Zeit nicht mehr grundlegend gewartet. Die Ventile lassen sich kaum bewegen, die Tankanzeige stimmt nicht. Die Aufgabe des Fäkalien Beauftragen ist in der Familie vergeben, da muss Udo ran.  Die Tanks sind natürlich groß genug für eine mechanische Reinigung. Die Sanitärleitungen und die Dreiwege-Ventile machen da mehr Probleme. Bei den Ventilen kann man ja noch den Deckel abnehmen und die Dichtungen einer Ultraschall- und Essigbehandlung unterziehen (nein, wird nicht nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet). Die Leitungen sind da schon kritischer. Mit einer Rohrreinigungsspirale wird erstmal der Grobschmutz (harte Verkalkungen) gelöst, die Feinarbeit soll dann eine Flaschenbürste für den "Krümmelkram" bringen. Wenn sie sich denn mal durchziehen lässt. Wir werden sehen.

Ansonsten werden successive die Leinen gewaschen und wieder eingeschoren. Auch die Vorhänge und die Bezüge der Cockpitpolster sind fällig. Die Matratzen achtern haben Stockflecken und müssen getauscht werden. Der Unterschrank unter der Küche wird unterteilt. Gar nicht so einfach ohne rechte Winkel. Jedes Brett muss lasiert werden. Wenn es nicht passt - eher die Regel als die Ausnahme - nachgeschnitten und nachlasiert. Verschrauben auf engstem Raum - eigentlich bräuchten wir einen Schlangenmenschen. Aber es geht voran.

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